Ein Baby kann noch nicht selbst auswählen, was es für eine gesunde und ausgewogene Ernährung benötigt. Deshalb sollten sich Eltern darum Gedanken machen und die richtigen Entscheidungen treffen.
Die Muttermilch oder ersatzweise Flaschenmilch ist bis zum 6. bzw. 7. Monat ausreichend. Sie ist nicht nur nahrhaft, sondern enthält alle wichtigen Stoffe, die ein Baby benötigt. Um die Muttermilch so gesund wie möglich zu erhalten, sollte sich die Mutter (und um sie zu unterstützen, auch der Partner) in dieser Zeit besonders gesund ernähren. Das bedeutet: Umstellung auf eine Ernährung ohne Fertigessen und mit wenig, bestenfalls keinen gesättigten Fettsäuren, die sich in tierischen Produkten verbergen. Viel Gemüse, Obst, Nüsse und gesunde Getreideprodukte wie Vollkornbrot sind sehr hilfreich. Dass sich Rauchen oder Alkoholgenuss schädigend auswirkt, muss nicht extra betont werden.
Umstellung auf festere Nahrung
Die Umstellung von Milchernährung zu Beikost dauert meist ein bis zwei Monate. Sie sollte langsam vorgenommen werden. Babys besitzen noch keinen widerstandsfähigen Verdauungstrakt und können auch schnell Allergien entwickeln. Lassen Sie erst 1 – 2 Mahlzeiten am Tag in Form von Milch weg und ersetzen Sie sie durch Breie. Es sollten nur allmählich neue Zutaten hinzukommen, damit sich das Kind daran gewöhnen kann. Verzichten Sie auf zu süße und zu scharfe Zutaten und achten Sie auf vitaminreiche Kost. Nach dem ersten Geburtstag kann das Baby feste Nahrung bekommen. Viele weitere Tipps für den Umgang mit dem Kind ab diesem Alter finden Sie z.B. auf dem Portal baby-plus-familie.de.
Selbst kochen oder Gläschen kaufen?
Babybrei kann man mit einem guten Gewissen im Supermarkt kaufen. Denn die Kontrollen finden relativ oft statt und es gelten verbraucherfreundliche Grenzwerte von Giftstoffen und Bakterienbelastung. Ein Bio-Siegel gibt Ihnen zusätzlich Sicherheit. Allerdings sind diese Babybreis schon wieder so niedrig belastet, dass es Babys schwer fallen kann, Resistenzen gegen bestimmte Keime auszubilden. Denn mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen, stärkt das Immunsystem.
Wenn Sie selbst die Nahrung für Ihren Schatz kochen, wissen Sie genau, was sie enthalten. Viele Eltern legen erhöhten Wert darauf, da sie der Industrie nicht ganz trauen. Ein positiver Nebeneffekt des Selbstkochens ist, dass die Nahrung nicht ganz so steril ist und das Immunsystem der Babys etwas zu tun bekommt.
Foto: © M Glasgow – Flickr.com

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