Der Körper des Erwachsenen besteht zu 60 % aus Wasser. Bei Frauen weniger. Übergewichtige weniger als Schlanke.

Im Alter sinkt der Wasseranteil auf circa 50 %. Zwei Drittel befinden sich innerhalb der Zellen, ein Drittel ausserhalb der Zellen. Reguliert wird der Wasserhaushalt im wesentlichen von drei Hormone. ADH (Adiuretin) dass sich im Hypothalamus befindet (Gehirn bzw. Zwischenhirn). Das nächste befindet sich in der Nebennierenrinde Aldosteron. Das dritte in den Herzvorhöfen ANP. Die wasserreichsten Organe sind Gehirn (75%), Leber (70%) und Muskulatur (70%). Diese Organe sind gegen Wasserverluste besonders empfindlich. Die Verteilung des Wassers im Organismus wird durch osmotische Kräfte gesteuert, zu denen neben gewisse Eiweisstoffe vor allem die Mineralstoffe und Spurenelemente (Mengenelemente) gehören. Wasser und Mineralstoffe gehen immer gemeinsam verloren. Das Wasser dient als Transport – und Lösungsmittel für alle wasserlöslichen Stoffe. Wasser wird dem Körper direkt zugeführt durch Getränke oder auch indirekt über wasserhaltige Nahrungsmittel. Durchschnittlich nimmt ein körperlich gesunder 1,5 l täglich durch Getraenke (eigentlich viel zu wenig, ich trinke vier bis fünf Liter) und 0,6 l (600 ml) durch feste Nahrung zu sich. Zusammengerechnet sind dies bei einen normalen Gesunden (wie oben beschrieben) 2,1 l. Dazu treten noch etwa 400 ml (4 dl) Oxidationswasser, die beim Stoffwechsel entstehen. Aus dem chemischen Abbau von 1 Gramm Kohlenhydraten entstehen 0,6 g Wasser, aus Fett 1 g, dass z. B. beim Abnehmen noch lange im Körper bleiben kann, aus Eiweiss 0,4 g Wasser.
Grosse körperliche Leistungen gehen mit einer hohen Wärmeproduktion einher. Durch die Verdunstung von einem Liter Wasser werden circa 580 kal. an Wärme abgegeben. Gewichtsverluste im Sport sind überwiegend Flüssigkeitsverluste. Ein Trainierter Sportler kann in der gleichen Zeit mehr schwitzen, weil die Schweissdrüsen sich vermehren und besser funktionieren. Untrainierte können etwa 0.8 l Schweiss pro Stunde produzieren während Trainierte eine Schweissproduktion von bis zu 3 l pro Stunde haben können. Diese Fähigkeit ist die Voraussetzung für grosse Leistungen, weil mit zunehmender Leistung vermehrt produzierte Wärme abgegeben werden muss. Wenn der Organismus nicht fähig ist, die hohe Wärme über den Schweiss abzugeben, kann man auf die Dauer keine Leistung erbringen. Es ist auch ein Irrtum, die Schweissreduktion durch eine geringe Flüssigkeitszufuhr unterdrücken zu wollen. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Sportler die mehr trinken, schwitzen weniger, weil die Blutgefässe besser gefüllt sind und dadurch mehr Wärme abstrahlen, sodass weniger Wärme durch Schweissverdunstung abgegeben muss. Wichtig ist auch zu wissen, dass man die Schweissverluste die immer Wasser – und Mineralstoffverluste sind, nicht nur durch die Zufuhr von reinen Wasser ersetzen zu wollen. Ein grosser Fehler. Reines Wasser kann im Körper nicht gebunden werden ohne zusätzliche Mineralstoffe (osmotischer Druck). Das Wasser wird dann ueber die Nieren wieder ausgeschieden, wobei es auch weitere im Körper noch vorhandene Mineralstoffe mitnimmt, sodass sich die Situation noch verschlechtert. Reines Wasser wie Leitungswasser oder Grundwasser ist kein Mineralwasser. Es enthält nicht die Mengenelemente in einem richtigen Verhältnis die man braucht. Auch Quellwasser ist kein Mineralwasser. Als Mineralwasser gilt weltweit nur, wenn es unter Tausenden von Metern direkt an der Quelle abgefüllt ist. Direkt an den Mineralien (Felsen, Gestein). Mineralwasser enthält alle wichtigen Stoffe wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phospat,Chlorid und Magnesium und Schwefel. Und was besonders wichtig ist, im richtigen Verhältnis.Der Säure Basen Haushalt und der Elektrolythaushalt im menschlichen Körper funktionieren nur einwandfrei wenn der osmotische Druck im richtigen Verhältnis zueinander stehen.Störungen im Natrium oder Kaliumhaushalt u.a. können z. T. gefährliche Nebenwirkungen auslösen. Beim Säure – Basen – Haushalt koennen im Blut pH Schwankungen entstehen (pH Wert liegt bei einem Gesunden bei 7.40), zum Beispiel reines Wasser hat nur einen ph Wert von 7,0. Je tiefer der Wert, desto saurer. Unter dem ph Wert werden Säuren und Basen Verstanden, der menschliche Koerper besteht zu 80 % aus Basen und nur zu 20 % aus Säuren. Dass sind chemische Verbindungen die Ionen abgeben können. Je mehr Ionen (Salze) sich in einer Lösung befinden, desto saurer ist diese Lösung, je weniger Ionen sich darin befinden, desto basischer ist die Loesung. Zusätzlich gibt es sog. Puffer (federn Schwankungen ab) die dafür sorgen, dass der Säuregrad im Körper konstant gehalten wird. Der ph Wert muss immer in einem bestimmten Bereich laufen, damit alle Stoffwechsereaktionen optimal ablaufen. Es kann auch zu einer Azidose fuehren. Ich kenne dies, von meinen Diäten her. Es kann unabsichtlich geschehen, da bei einem Mangel an Glukose (Kohlenhydraten) Energie durch verstärkte Verbrennung von Fettsäuren (Lipide) enstehen. Und dabei enstehen sog. Ketonkörper, die zur Uebersäuerung des Blutes fuehren. Aber der Elektrolytspiegel sagt nichts über den Gesamkörperbestand des menschlichen Körpers aus, nur der des Blutes. Da kann es ganz anders aussehen. Es können sich auch Harnsäure im Urin bilden. Viele Sportler kennen dieses Problem. Man muss dann einfach mehr basische Nahrung einnehmen, bis der Körper einen Basenüberschuss hat.

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