Unser Körper ist einfach nicht dafür gemacht, stundenlang reglos herumzusitzen. Wer beruflich dazu verdonnert ist, weiß, worüber er jammert: Rückenschmerzen, verspannte Muskeln, Unwohlsein rundherum.
Als Ausweg bietet sich da zum Beispiel eine Stunde Tennis während der Mittagspause oder ein Kurzbesuch im Schwimmbad an. Wer weite Strecken im Auto zurücklegen muss, schätzt die Rastplätze. Ein kleiner Stopp, zehn Minuten Gymnastik, un weiter geht die Fahrt in alter Frische. Doch was tun, wenn man viel und lange fliegen muss? Mit Walking zwischen dem Sitzplatz und Toilette bringt man den abgesackten Kreislauf auch nicht auf Trab. Das Zauberwort heißt hier Kabinengymnastik. Einige Airlines haben Übungen entwickelt, die auch im Sessel dafür sorgen ,dass man sich nach einem zehn- oder zwölfstündigen Flug nicht wie ein zusammengeknittertes Handtuch aus dem Flugzeug quälen muss. Um körperliche Verspannungen und Schlafstörungen zu vermeiden, muss man die Übungen allerdings in regelmäßigen Abständen wiederholen. Die Muskeln bleiben locker, die Durchblutung wird verbessert, der Kreislauf kommt in Schwung. Ein positiver Nebeneffekt – Der berühmt berüchtigte Jet Lag mit seinen körperlichen Nachwehen überfällt den Langstreckenflieger längst nicht mehr so intensiv , wie wenn er bloß mit einem Glas Whiskey bewaffnet, Stunde um Stunde in seinem Sessel verbringt und sich nur hier und da mal vor Schmerzen windet.
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