Wenn der Körper krank ist und nach Erholung verlangt, dann möchte der Geist umso mehr beschäftigt werden. Denn körperliche Betüchtigung ist natürlich nur sehr eingeschränkt möglich und ratsam – nichts tuend im Bett liegen hingegen nicht selten tödlich langweilig. Doch nur weil Bettruhe verordnet wurde bedeutet das noch lange nicht, dass man seine Zeit nicht sinnvoll nutzen kann.
Die Klassiker der Beschäftigungen bei Krankheit
Ganz oben auf der Liste steht es natürlich ein Buch zu lesen. Ein Buch lesen hat gleich mehrere Vorteile: zum einen sind Bücher in der Regel lange genug, um auch längere Auszeiten damit zu überbrücken. Zum anderen strengt Lesen die Augen und den Geist an, was einen gesunden und erholsamen Schlaf fördert – anders als beispielsweise Fernsehen. Wer nicht unbedingt gleich ein ganzes Buch lesen möchte, der kann auch zu mehreren Kurzgeschichten oder Comics greifen – besonders interessant sind vielleicht auch interaktive Geschichten, bei denen die eigene Entscheidung Einfluss nimmt auf den Handlungsverlauf.
Nicht weit davon entfernt, aber deutlich passiver, ist das klassische Hörbuch oder Hörspiel. Hier darf es das Hörspiel aus der Kindheit ebenso sein wie eine moderne Aufnahme. Etwas anspruchsvoller sind Rätselhefte. Kreuzworträtsel und Co. trainieren den Geist ebenso wie sie den eigenen Horizont erweitern – in Verbindung mit einem Kreuzwortlexikon ein echter Lernfaktor.
Moderne Beschäftigungsmethoden
In Zeiten von Laptop und Smartphone steht natürlich auch das Surfen im Internet ganz weit oben. Wer es etwas anspruchsvoller möchte, der kann sich dank mobiler PCs aber doch auch einfach mal an die eigene Kurzgeschichte oder das eigene Buch wagen, statt selbst ein Buch zu lesen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, und ausreichend Zeit hat man allemal. Vielleicht entdeckt man dadurch auch gleich ein neues Hobby, oder eine neue Berufung. Wenn es nicht gleich das eigene Buch sein soll, dann kann man die Gelegenheit natürlich auch nutzen neue Freunde zu finden, oder alte Bekanntschaften wie Brieffreundschaften neu aufleben zu lassen, und längst überfällige Briefe beantworten. Hauptsache der Geist bleibt in Bewegung, wenn es der Körper schon nicht kann und darf.
foto:© Robert Kneschke – Fotolia.com

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