Der Heuschnupfen ist ein wahrer Plagegeist schon bei schwacher Ausprägung kann die Allergie einem so richtig den Frühling und Sommer versauen. Bestimmte Pflanzen wie Erle, Hasel und Ulme verbreiten Ihre Pollen schon ab Februar und sind damit diejenigen die die Pollensaison einläuten. Diese Frühblüher sind auch noch die häufigsten Auslöser und können zusammen mit Gräserpollen schon früh im Jahr für eine allergische Reaktion sorgen. Der Pollenflug variiert allerdings von Jahr zu Jahr und ist wetterabhängig, inzwischen gibt es extra Pollenflugvorhersagen die eine gute Informationsquelle sind welche Pflanzen aktuell aktiv sind.
Was ist Heuschnupfen?
Heuschnupfen ist ein allergischer Schnupfen (allergische Rhinitis), der die oberen Atemwege betrifft, die Symptome sind eine „laufende“ bis verstopfte Nase, starkes Augenbrennen und im Extremfall Atemnot. Daher ist es wichtig Heuschnupfen richtig zu behandeln, denn ohne den richtigen Umgang kann sich diese Allergie in die unteren Atemwege verlagern und zu Asthma führen. Das Augenbrennen kommt nach neuesten Untersuchungen nicht wie bisher angenommen durch direkten Kontakt der Pollen mit dem Auge zustande sondern ist auch eine Folge des Eindringens über die Nasenschleimhaut. Das Filtersystem der Nasenschleimhaut ist ein empfindliches Konstrukt und kann durch länger Beschädigung die Funktionstüchtigkeit verlieren, dann gelangen deutlich mehr Schadstoffe in die Lunge und die Lunge und Bronchien stehen vor einer Schädigung. Diese Verlagerung wird auch Etagenwechsel genannt und ist die Veränderung von einem Heuschnupfen zu „Asthma bronchiale“. Das macht die frühzeitige Behandlung von Heuschnupfen notwendig. Die allergischen Augenbeschwerden wird auch nasal-konjunktivaler Reflex genannt weil diese durch einen Nervenreflex der Bindehäute ausgelöst werden. Ein weiteres Problem vom allergischen Dauerschnupfen sind Riechstörungen die Kopfschmerzen auslösen können, außerdem sind Patienten von Heuschnupfen allgemein anfälliger für Erkältungen.
Heuschnupfen behandeln
Die Behandlung des Heuschnupfens sollte immer mit einem Facharzt abgesprochen werden, denn die Fehlbehandlung oder gar keine Behandlung kann zu den im vorherigen beschriebenen Problematiken führen. Zum Einsatz kommen Antihistamika, ein orales Medikament zur Therapie von Heuschnupfen. Vorsicht bei Verwendung von Nasensprays, diese sind zwar ein schnell wirkendes Mittel gegen Schnupfen, erstens helfen sie nur für das Schnupfen-Symptom und zweitens sollten sie nicht länger als 10 Tage hintereinander eingenommen werden, da sie sonst die Nasenschleimhaut schädigen können. Je nach Ausprägung des Heuschnupfens sind unterschiedliche Therapieansätze notwendig, fragen Sie hierzu unbedingt ihren Arzt.







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