BrustvergrößerungUnter den unterschiedlichen Schönheitsoperationen, die für Frauen angeboten werden, ist die Brustvergrößerung eine der häufigsten wahrgenommenen Optionen. Der Eingriff zählt inzwischen zu den nicht mehr besonders komplizierten Eingriffen und ist mit vergleichsweise wenigen Risiken verbunden.

Gründe für eine Brustvergrößerung

Die Gründe für eine Mammaaugmentation, wie der Fachbegriff dieses Eingriffs genannt wird, können vielfältig sein. Es kann beispielsweise sein, dass eine Fehlbildung der Brust vorliegt, was daraufhin eine medizinisch verordnete Operation zur Folge hat. Das Sozialgesetzbuch sagt in diesem Fall, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die mit diesem Eingriff behoben werden kann.

Andererseits gibt es auch rein ästhetische Gründe für eine Brustaugmentation. Da die weibliche Brust für die meisten Frauen (und auch Männer) als eine sehr feminine Körperpartie wahrgenommen wird, gibt es unter den mehr als 25.000 Patientinnen pro Jahr auch sehr viele Frauen, die aus rein optischen Gründen eine größere Brust bevorzugen und sich dafür “unter das Messer legen”. Darüber hinaus kann eine Brustvergrößerung auch dann nötig sein, wenn die Patientin unter der Form oder der Größe ihrer Brüste so stark leidet, dass daraus seelische Probleme entstehen können. Dieser Eingriff wird, ebenso wie das erstgenannte Szenario einer Fehlbildung, meist von den Krankenkassen bezahlt.

Brustaugmentation als kleine Operation

Besonders kompliziert ist die Mammaaugmentation heutzutage nicht mehr, was auch daran liegt, dass die Chirurgen aufgrund der Häufigkeit der Operation inzwischen große Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnten. Falls es nicht zu besonderen Komplikationen kommt – das verbreiteteste Risiko ist das einer sogenannten Kapselfibrose -, ist die Patientin bereits nur wenige Wochen nach der Brustvergrößerung wieder arbeitsfähig. Außerdem sollten Anstrengungen der betroffenen Muskelpartien möglichst vermieden werden, doch dieser Hinweis wird schließlich bei jeder Operation gegeben.

Brustvergrößerung – ja oder nein?

Gegen eine Brustaugmentation sprechen nur wenige Fakten, da sich die Risiken, wie schon erwähnt, in Grenzen halten. Wenn die Brustvergrößerung aus rein ästhetischen Gründen erfolgt, sollte jedoch intensiv über diesen Schritt nachgedacht werden, denn er ist meist mit Kosten und einem gewissen sozialen Risiko verbunden, denn gesellschaftlich akzeptiert ist der “Silikonbusen”, wie er häufig genannt wird, nicht in allen Schichten – und gegen Natürlichkeit ist nie etwas einzuwenden, ganz davon abgesehen, dass die Frage nach dem Sinn eines Eingriffs an einem gesunden Körper immer gestellt werden muss.

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