Blind wie ein Maulwurf…
Ohne Brille geht gar nichts mehr? Nur noch Schatten und grobe Umrisse? Hier hilft eine Brille. Oder natürlich Kontaktlinsen. Die sind aber nicht jedermanns Sache. Bei trockenem Auge oder starker Hornhautkrümmung machen Kontaktlinsen einfach keinen Spaß. Also eine Brille. Aber welche?
Kurzsichtig, weitsichtig oder Beides?
Wer kurzsichtig ist, also alles dicht an die Nase hält, um es zu erkennen, bekommt eine entsprechende Brille; eine sogenannte Lesebrille. In die Ferne gucken ist nämlich kein Problem. Ist Jemand dagegen weitsichtig, sind die Arme immer zu kurz. Alles muss weit weg sein, um es gut erkennen zu können. Dies geht häufig älteren Menschen so. Daher der schöne Begriff der Altersweitsichtigkeit. Auch hier gibt es beim Optiker passende Brillen.
Alles kein Problem.
Aber was macht nun derjenige, der unter Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit leidet? Der weder im Nahbereich, noch im Fernbereich so richtig gucken kann? Der mit der Nase über den Monitor des PCs kratzt, das Buch direkt vor das Gesicht hält und beim Autofahren die Straßenschilder nicht erkennt?
Einfache Lösung:
Er schafft sich zwei Brillen an. Je eine für jedes Problem. Zum Lesen setzt er Brille Nr. 1 auf und hält Brille 2 für die Fernsicht immer parat. Ist möglich, aber unpraktisch. Immerzu werden Sie sich dabei ertappen, die Brille wechseln zu müssen. Es ist ein ständiges Hin-und Her.
Bessere Lösung: Eine Gleitsichtbrille!
Sie vereint idealerweise beides in sich. Im unteren Bereich des Glases ist sozusagen der Lesebereich angesiedelt. Je nach Qualität der Gläser und des Schliffs ist dieser Bereich möglichst groß und damit komfortabel. Das lästige Tauschen zweier Brillen entfällt sofort. Zum Lesen senken Sie den Blick und heben ein wenig den Kopf an. Beim normalen Alltagsgeschehen schauen Sie einfach gerade aus durch Ihre Brille. Auch bei hohen Dioptrienzahlen oder stark unterschiedlichen Werten der beiden Augen stellt das heute für eine gute Gleitsichtbrille kein Problem mehr dar.
Einen Unterschied gibt es: ab jetzt muss der Kopf mehr bewegt werden, um fokussieren zu können. Aber daran gewöhnen Sie sich schnell, und haben wieder den vollen Durchblick!
foto:© Maridav – Fotolia.com

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